Tarifa, Rota, San Lucar de Barrameda, Gelves

Tarifa
Camping Rio Jara und neue Freunde für uns alle

Von einem Freund den wir aus Santa Susanna kennen, hatten wir die Adressen für einen Campingplatz in Tarifa. Von Gibraltar raus, erstmal wieder genug Trubel, suchten wir wieder die Natur. Deshalb fuhren wir ohne lang zu überlegen auf diesen Campingplatz.
Wir meldeten uns an und da hörten wir, Kinderstimmen. Eine Familie mit 4 Kindern, Volltreffer! Schon lange Zeit hängt Tom und Evas uns in den Ohren das nur wir Freunde finden, jetzt hatten wir auch endlich mal für Sie das richtige Alter. Eva ging gleich auf Tuchfühlung und ich unterstütze sie. Die Familie sprach englisch, sehr gut für uns. Wir verabredeten uns zu unserem Platz und haben uns direkt in einer Party wieder gefunden, die Kids spielten, und wir verstanden uns von Anfang an super gut! Am nächsten morgen sind wir mit dem Camper direkt neben unsere neuen Freunde umgezogen und verbringen viel Zeit miteinander, Selbst die Kids meistern die Sprachbarrieren perfekt, wie vermutet! Er kommt ursprünglich aus Kapverden und hat mit Emi (halbe Italienerin/halbe Engländerin) zwei Kids gemeinsam. Sie hatte aus erster Ehe noch zwei größere Mädels. Auch sie haben alles aufgegeben, die Kids aus der Schule genommen um ein für sie erfüllteres Leben nach Ihren Vorstellungen zu führen.
Da kennt man sich kaum und es ist als würde man sich schon Jahre kennen. Wir beschließen zusammen weiterzureisen. Die Kids sind außer sich vor Freude. Außerdem zieht ein Sturm und Regen auf, der die nächsten Tage anhalten soll! Also schnellsten hier weg!


Rota
Pinienwald und 10.000 Steps

Hier verbringen wir nur eine Nacht, da der angefahrene Stellplatz leider überfüllt war. Wir finden ein Stück weiter an einer Bar einen Parkplatz direkt an einem Pinienwald, in dem man auf einem Holzpfad bis zum Strand laufen kann. Hier wären Toni und ich alleine nicht stehen geblieben. Doch mit einem anderen Wagen, ganz press zusammen, fühlt man sich gleich besser. Ich merke das Thema „Einruch“ ist noch nicht ganz verarbeitet.

Emi macht jeden morgen ein “Walking” mit 10.000 Steps. Eine App zählt ihre Schritte, umgerechnet je nach Schrittgröße sind das dann zwischen 6 und 8 Kilometer. Am nächsten morgen gehe ich das erste mal mit ihr. Alle schlafen noch, es ist halb 8 und noch dunkel. Wir halten an der Bar direkt nebenan, trinken einen Café con leche. Männer stehen an der Bar und trinken Wein. Jeder wie er es mag. Danach laufen wir los. Wir haben tolle Gespräche, atmen tief die frische Luft des neuen Tages und begrüßen die Sonne. Ich hätte es nicht für möglich gehalten das ich mal wach werde obwohl ich ausschlafen könnte und mich so mega auf etwas freue, wie diesen Spaziergang am Strand entlang. Mega gut gelaunt kam ich zurück, freue mich die Familie zu sehen und so den Tag zu beginnen. Toni und die Kids sind am Frühstückstisch und freuen sich auch total als ich wieder da bin. Was ein Gefühl, das macht süchtig. Und da ich diese Zeit wirklich sehr genossen hatte, gibt es dazu leider keine Bilder!

Danach gehts wieder on Tour.

San Lucar de Barrameda
Austern und Mee(h)r

Gemeinsam mit der anderen Familie machen wir Zwischenstopp in Jerez zum einkaufen und Gasflaschen checken für deren Wohnmobil. Ich habe bei San Lucar de Barrameda einen tollen Platz ausfindig gemacht und bleiben hier 2 Nächte, weil es uns so gut gefallen hatte.
Auch diesen morgen bin ich wieder voller Vorfreude aufgewacht, nicht wissend was uns die 10.000 Steps heute alles zeigen. Eine sehr aufgeweckte Stadt, Fischmarkt, wunderschöne alte Häuser im Kolonialstil, große schöne Kirchen und Strand. Wir kaufen auf dem Rückweg im Fischmarkt frische Garnelen für das Mittagessen ein. Als wir wiederkommen, sind alle schon draußen, die Sonne scheint, herrlich. Toni geht mit Tom an den Strand zu den Fischerbooten, Djosa folgt ihm, als plötzlich die durchsage vom Walkie Talkie kommt, ich soll Tom bitte Geld mitgeben. Da war ich aber gespannt mit was die Jungs da gleich zurück kommen. Sie haben eine riesige Kiste Austern gekauft. Ich habe dieses Zeug bis heute nich nicht gegessen, aber mein Reisemotto ist ja ich probiere alles. Aber da musste ich doch passen. Selbst nach einigen frischen Austern haben die anderen beschlossen die gekochte Variante zu probieren. Das habe auch ich probiert. Naja schmeckt nach Salzwasser, eine langt mir aber. Ich halte mich da lieber an die Garnelen. In der Zwischenzeit mache ich meinem Omnia Backofen eine Tortilla mit Kartoffeln, Paprika und ganz vielen Eiern. Hier das Rezept für zum Nachkochen.
Zutaten
  • 800g Kartoffeln
  • 9 Eier
  • 2 große Zwiebeln
  • 3 rote Paprika
  • viel Pfeffer
  • 6g Salz
Zubereitung
    1. Die Kartoffeln schält Ihr, schneidet sie in Stücke und kocht sie bissfest.
    2. Die Zwiebeln und Paprika putzen, in Streifen schneiden und in der Pfanne mit Olivenöl anbraten.
    3. Nehmt eine große Schüssel und schlagt dort die Eier hinein. Fügt Salz und Pfeffer hinzu und verquirlt die Eier mit einer Gabel.
    4. Vermischt Ihr Gemüse und Kartoffeln mit den Eiern. Etwas überschüssiges Öl vom Anbraten des Gemüses könnt Ihr ruhig hinzufügen.
    5. Nehmt Eure Omnia-Backform und fettet diese gründlich ein.
    6. Wenn Ihr die Silikonform nutzt, spült diese vorher mit kaltem Wasser aus und legt sie in die Backform.
    7. Schüttet vorsichtig Eure Tortilla-Mischung in die Silikonform bzw. direkt in die gefettete Backform und ab auf den Herd mit dem Omnia
    8. Die Tortilla braucht viel Hitze: 8 Minuten auf großer Gasflamme und dann 30 Minuten auf mittlerer Gasflamme.
    9. Checkt am Ende ob das Ei gut gestockt ist. Falls nicht, Deckel wieder aufsetzen und nochmals für 5 Minuten auf großer Flamme fertig backen.
    10. Mit Silikonform: Holt die Tortilla mit der Form aus der Backform. Rollt die Silikon-Ränder außen und innen vorsichtig (heiß!!) nach unten und löst das Gargut so aus der Form.
    11. Ohne Silikonform: Mit einem Messer die Ränder entlangfahren und die Stücke, wie bei einem Auflauf, aus der Tortilla schneiden und herausheben.

Guten Appetit!

Wir hatten 2 Tolle Tage doch es gibt leider noch ein bissen was zu erledigen, also weiter gehts…
Sevilla – Hafen in Gelves
Wäsche waschen, Duschen und Billard
Ganz eigentlich planten wir nach Sevilla zu fahren um ein Post einzurichten für den Empfang unserer geklauten Dinge wie Führerschein und die verloren gegangene Kathi. Doch als wir nur an der riesigen Stadt vorbei fuhren überkam uns direkt wieder diese Stadtphobie. Wir verlegten diese Dinge auf eine Adresse vom nächsten Campingplatz. Jetzt sind wir schonmal auf dem Stellplatz, bleiben wir also auch. Es ist zum Glück nur ein kleiner Vorort, und für eine Nacht auch okay. Man fährt am Hafen an, muss klingeln, sich anmelden, dann kann man erst einfahren. Also auch sehr sicher! Wir erledigen die Wäsche, das Duschen und haben keine Lust auf kochen. Direkt im Hafen gibt es 1 kleine Bar deren Tapas wir mit 10 Personen fast komplett leer gegessen hatten. Hunger wie die wilden, bestellten wir verschiedene Dinge, tranken Bier und die Kids spielten Billard und Darts. Ein cooler Abend, bis spät spielten die Männer noch und wir fielen alle Hundemüde ins Bett. Mitten in der Nacht weckte Tom uns mit Bauchschmerzen und er musste sich auch ein paar mal übergeben. Der kleine Kerl, war sehr Tapfer, irgendwann morgens um 10 Uhr, als er alles raus hatte, sind wir weitergefahren und Tom schlief fast 3 Stunden, bis zum nächsten Platz in El Rocio.
Deine Zeit ist begrenzt, also verschwende sie nicht damit, das Leben eines anderen zu leben. Lass’ dich nicht von Dogmen in die Falle locken. Lass’ nicht zu, dass die Meinungen anderer deine innere Stimme ersticken. Am wichtigsten ist es, dass du den Mut hast, deinem Herzen und deiner Intuition zu folgen. Alles andere ist nebensächlich.
Liebste Grüße, Nina
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