Salam Maleikum Marokko


Von Algeciras mit der Fähre nach Tanger Med

In Algeciras machen wir bei Carrefour und LIDL nochmal einen Großeinkauf. Wir kaufen Luxusgüter die man in Marokko zwar erhält, aber extrem teuer! Salami, Mandelmilch, Alkohol, Käse… Die Tickets kaufen wir einen Tag zuvor in direkter Nähe zum Carrefour in Los Barrios.

Agencia Viajes Normandie
Juan Carlos Gutierrez
Calle Fragata, 32, Los Barrios

Festnetz: (0034) 956 675 653 / Mobile: (0034) 606 288 880
Fax: (0034) 956 675 719
Emai: ticket.gutierrez@telefonica.net

web: http://www.viajesnormandie.net (nur spanisch)

Preis Ende März 2018 Hin- und Rückfahrt für unser Schneewittchen, 2 Erwachsene und 2 Kinder (Hunde frei) 250,-

Die Fähre sollte eigentlich um 14 Uhr ablegen, aber wir sind erst um 16 Uhr losgekommen. Die Überfahrt dauerte 1 3/4 Stunde bis Tanger Med. Da unsere KFZ Versicherung in Marokko keinen Schutz anbietet, mussten wir an der Grenzen halten um eine Grenzpolice abzuschließen. Die Zollbeamten durchsuchten unser Auto sehr gründlich! “Do you have a Drone? A Shotgun? Walkie Talkies?” Ja klar habe ich eine Schusswaffe mein Freund! Zum Glück konnte ich hier meine Ironie im Zaum halten, aber lächeln musste schon. Ich fragte ihn warum ich bitte eine Shotgun bei mir haben soll? Die Drohne war zum Glück sehr gut versteckt, denn als sie die Walkie Talkies fanden, haben sie diese bis zur Ausfuhr beschlagnahmt. Bis die Jungs alles durchsucht haben war es leider schon sehr spät geworden, plus die Verspätung der Fähre. Deshalb beschließen wir heute nur bis Asilah zu fahren. Wir bleiben nur eine Nacht auf dem Stellplatz am Strand. Am nächsten Morgen kaufen wir bei Maroc Telekom eine Simkarte und 10 GB zum erneuten Aufladen für 15,-. Dann geht es in die Berge nach Chefchaouen in die blaue Stadt.

Asilah – Tetouan – Chefchaouen, die blaue Stadt

Die 150 Kilometer über Tetouan sind auf jeden Fall sehenswert und spannend für Toni, als Fahrer. Schneewittchen muss ordentlich was leisten. Die Natur ist atemberaubend schön. Die Aussicht bietet grüne Wiesen, Ziegen, Schafe, Berge, Seen… Schaut selbst…

In Chefchaouen angekommen fahren wir zum Camping, machen uns alle fertig und laufen den Weg zur Medina (Altstadt). Alleine der Weg dahin ist schon ein Abenteuer. Wirkraxeln die Berge hinunter und können schon von oben die blaue Stadt erkennen. Sie liegt hinter einer Stadtmauer und wunderschön in den Bergen gelegen.

Moulay Bousselham

In Chefchaouen wird schlechtes Wetter gemeldet, daher fahren wir am nächsten Tag schon wieder weiter. Die Ramachers stehen mit einem kranken Kind immer noch in Spanien und möchten gerne abwarten wie es dem Kleinen geht. Wir fahren wieder aus den Bergen raus nach Moulay Bousselham. Wir schlafen auf dem Camping Atlantis, direkt an einer schönen Lagune. Hier kannst du morgens zusehen wie die Fischerboote reinkommen. Es war sehr windig, in der Nacht hat es leicht geregnet. Wir wurden stark durchgeschaukelt, da wir volle breitseite im Wind standen. Am nächsten morgen dann die Nachricht das der Sohn von Ramachers wieder fit sei und wir uns in Kenitra treffen. So machen wir uns auf den Weg nach Kenitra.

Kenitra

Auf dem Weg nach Kenitra möchte Toni sich um den Luftdruck der Reifen kümmern. Wir halten an einer Autobahnraststätte, doch die Maschine lässt eher die Luft raus anstatt welche reinzublasen. Das ist gar nicht gut für unsere Reifen. In Googlemaps finde ich bei Kenitra einen Reifenhändler der uns den Reifen wieder aufpumpt. Beim Prüfen der Reifen fällt uns auf, das in unser Ersatzrad nur noch 3 Bar hat. Zum Glück merken wir das jetzt und nicht im Notfall.Die Jungs die den Reifen aufpumpen möchten, werden plötzlich ganz panisch und rennen weg. Der Reifen macht angeblich Geräusche, sie haben Angst er könnte beim aufblasen platzen. Nach einer Stunde rumrätseln und dann am Schluss doch normal aufblasen, können wie endlich weiter. Das ganze hat dann 50 Dirham gekostet, umgerechnet 5 Euro!

Reifenhändler in Kenitra

Der Campingplatz in Kenitra, La Chenaie, war eine einzige Katastrophe. Der Platz war total überfüllt, voller Matsch und die Sanitäranlagen ekelhaft. Am liebsten wären wir geflüchtet, haben aber wegen der Uhrzeit keine andere Chance. Ist ja nur für die Nacht. Am Tag darauf regnet es, ich backe noch ein Brot, bereite das Mittagessen für die Fahrt nach Marrakesch vor. Schnell weg hier!

Hiermit sage ich au revoir,
bis bald im nächsten Beitrag

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