Von der Camargue nach Costa Barcelona, Santa Susanna

Wildpferde, Flamingos und viel Wind

Wir fahren von Carro in Richtung Camargue nach Maries Saintes de la mer. Nach etwa 50 km durch Sumpflandschaft sehen wir die weißen Wildpferde, die kleinen schwarzen Stiere und ganz plötzlich tausende rosafarbene Flamingos! Nanu, wo kommen die denn her?! Echt peinlich wenn man so unbelesen durch die Gegend reist. Aber das passiert uns auch nicht mehr, das nächste mal lesen wir uns vorher etwas besser ein! Dann wüssten wir auch das die Flamingos hier leben. Wir treffen auf eine wunderschöne Natur. Am Stellplatz angekommen, finden wir den Traumplatz. Der perfekte Strand, und eine liebe Deutsche die alleine mit ihren 2 Kids reist. Prima für Tom und Eva, ihre ersten on-the-road-Freunde! Wir bauen die Außenküche auf, und Toni bereitet uns den Fisch und den Tintenfisch zu, als Beilage gibt es von mir Bratkartoffeln. Tom und Eva spielen mit Aaron und Adam. Nach dem Essen fallen wir müde ins Bett, öffnen die Fenster und lauschen dem Rauschen des Meeres.
Am nächsten morgen hatten wir einen eisigen Wind! Toni leerte die Toiletten und füllte das Wasser. Ich bin mit den Kids auf Entdeckungstour gegangen. Zuerst schauten wir uns die Pferderanch gegenüber an. Danach gings mit Schaufel und Bagger zum Strand. Hugo, Polli, Aaron und Adam gingen mit uns. Die Weite des Meers, das Rauschen und die allgemeine Stille beruhigen meine Seele, sofort bin ich in einem anderen Modus. Es fühlt sich an wie Meditation mit offenen Augen. Die Kids spielten und ich legte mich in den aufgewärmten Sand und genoss die Sonne. Am Strand war der Wind kaum noch zu spüren! Herrlich…

Tonis Wetter App ist noch sein ständiger Begleiter… Die Aussichten der nächsten Tage war eher schlecht als recht, die Temperaturen sanken auf 6 Grad und es war Regen gemeldet in Frankreich. Deshalb schaute Toni nach Barcelona und das gefiel ihm sehr! 16 Grad und Sonne, da müssen wir hin. Typisch Hinterschitts, sitzen wir an diesem Abend im Auto und fahren los Richtung Roses in Spanien. 294 KM! Wir kommen gegen ca. 22 Uhr am Campingplatz an und passen leider mit dem Schneewittchen nicht auf den Platz. Zum Glück haben wir den Stellplatzführer dabei und genau in diesem Ort gab es noch einen Platz für Wohnmobile. Zum schlafen perfekt, da wir ja am nächsten Morgen direkt weiter sind, nach Santa Susanna auf den Campingplatz Bon Repos. Gute Wahl, wir stehen direkt vorne am Meer mit Schneewittchen. Genau eine Stunde! Danach sind wir 2 Reihen nach hinten gewandert, weil uns der Wind ordentlich durchrüttelte. Eine kluge Entscheidung wie sich in der Nacht rausstellte. Windböen bis zu 70 kmh, und das Meer tobte. Ich liebe es wenn die Natur uns mal so richtig zeigt, welche Kraft sie hat. Die Wellen am nächsten morgen stiegen bis auf 3 Meter. Sehr Beeindruckend! Wir sind mit dem Fahrrad am Strand entlang zum Carrefour (Supermarkt) gefahren. So liebe ich Radwege! Im Laufe des Tages flachte der Wind ab und wir hatten noch einen tollen Abend mit dem farbenspiel der Natur und einer bunten Gemüse-Garnelen-Pfanne.

Heute ist der Tag an dem ich mal wieder Zeit hatte, meine Blogeinträge der letzten Monate nachzuholen. Jetzt bin ich fertig und komme zum Bericht vom heutigen Tag. Heute morgen schien die Sonne, das Meer war still. Ich war am Laptop und Toni mit den Kids am Strand. Auch schön! Zeit für mich. Zeit für euch Beiträge zu schreiben und Bilder zu bearbeiten. In einem Bungalow hier auf dem Gelände treffen wir ein Paar mit einem fünfjährigen Kind, die aus der Ukraine alle Zelte abgebrochen haben und in Menorca ein neues Leben beginnen wollen. Sie spricht fließend spanisch und arbeitet als Übersetzer. Gute Vorraussetzungen um hier zu überleben. Resultat des Gesprächs mit Natascha war, die Hauptüberschrift unseres Lebens bedeutet “Loslassen”. Ich bin wirklich sehr gespannt, wie lange dies mein Thema sein wird. Ich spüre noch sehr die Anspannung der letzten stressigen Jahre. Loslassen in der Erziehung der Kinder. Loslassen von falschen Glaubenssätzen, loslassen von dem was mich nicht glücklich gemacht hat. Ich bin auf meinem Weg, einem spirituellen Pfad der Selbsterkenntnis und der Selbstfindung. Ich hoffe ich kann dich ein bisschen dazu animieren, mal dahinzuschauen was bei dir nach Veränderung ruft. Was sind deine alten Glaubenssätze die du loslassen möchtest!?

Ich schicke dir das Licht und die Wärme der Sonne aus Spanien,
adios Nina

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