1. Fazit einer großen Reise

2 Monate im Schneewittchen

Ich bin sehr überrascht, wie schnell die Zeit vergeht, obwohl man jeden Moment genießen und voll ausleben kann! Wir sind nun 2 Monate in unserem Schneewittchen unterwegs. Wir lieben es! Momentan ist es unvorstellbar zum “normalen” Leben zurückzukehren.

Heute regnet es draußen, alle ziehen sich ein wenig zurück, jeder macht was ihm Spaß bereitet und ich schreibe für euch den Beitrag was wir nach Santa Susanna alles erlebt haben.

Wir haben eine Woche entspannt und es geht weiter on Tour für uns. Schön wieder unterwegs zu sein. Neue Eindrücke, hinter jeder Kurve erwartet uns ein neuer Anblick unserer wunderschönen Welt, überall ein neues Abenteuer. Wir finden einen Platz direkt am Strand, können dort aber leider nicht stehen bleiben. Ein Mann mit seiner Freundin bleibt stehen und erzählt uns das er aus der Nähe von Worms kommt und mittlerweile hier lebt. Er sagt wir sollen unbedingt zum D’elta Ebro und in den Nationalpark Cabo de Gata fahren. Es ist erst am mittag und wir fahren weiter. Für eine Nacht stoppen wir in Cambrills auf dem Campingplatz la Llosa. Erst abends kommen wir dort an, essen etwas und laufen zum Strand. Früh am nächsten morgen geht es nach dem bisschen Haushalt weiter zum Elba, denn Toni hofft auf eine Angelmöglichkeit und ist ganz wild dort anzukommen. Wir fahren die Schnellstraße ab und folgen einer schmalen Straße entlang der Salz und Reisbecken. Und plötzlich stehen links von uns wieder Flamingos. Ein kurzer Film und Drohnenstopp. Die Straße endet vor dem Meer und es geht rechts auf einer Landzunge weiter, umgeben von Meer rechts und links. Schneewittchens erste Fahrt auf Sand, und wir bekommen ein Gefühl davon wie es in Marokko sein könnte. Tom darf das erste Mal mit Schneewittchen und mir fahren. Toni sitzt auf dem Dach von Schneewittchen und fliegt mit der Drohne. Leider hat er vergessen auf den Aufnahmeknopf zu drücken, wie wie später feststellen 🙁 Tom fährt ganz langsam bis zum Ende des Wegs. Hier steigen wir aus und erkunden weiter zu Fuß. Den Rückweg darf Eva fahren. Wie stolz sie ist. Beide hatten ein Megaerfolgserlebnis so ein großes Auto fahren zu dürfen. Wir stoppen noch einmal mittendrin und ich koche noch etwas. Gestärkt geht es weiter. Wir machen Halt ins Peniscola. Jaaaaa der Name ist super lustig =) Allerdings war der Stellplatz voll und wir fahren weiter nach Torreblanca. 2 weitere Camper stehen auf dem Stellplatz direkt am Strand. Eine ruhige Nacht, Meeresrauschen und sonst nichts. Wir nehmen ein Frühstück zu uns und machen nochmal mit den Kids und den Hunden einen kleinen Strandspaziergang um nicht den ganzen Tag im Auto zu sitzen. Eigentlich wollten wir nur kurz weg, aber dann sahen wir einen Spielplatz. Es war extrem warm, der Sand war weich wie Puder, niemand war hier, es war zu schön um aufzuhören. Wir haben Zeit, wieso also aufhören, wir können später ja immer noch weiter. Ein Spielplatz nach dem anderen, Palmen, schöne Muscheln laden uns ein immer weiter zu laufen. Die Zeit genießen, leben, atmen und sonst nichts.

Als wir zurückkommen ist Toni und die Kids zuerst am Auto und er ruft laut, Nina komm bitte her! Okay, dieser Tonlaut gefällt mir nicht. Ich komme um die Ecke und Toni sagt, sie haben uns das Auto aufgebrochen. Mir blieb das Herz stehen und es wurde mir ganz komisch. Das kann doch wohl nicht wahr sein! F*** Wieso uns? Okay, hilft nichts. Sie haben es nicht geschafft die Tür zu öffnen, so haben sie das Fenster aufgebrochen. Weg waren die Tasche mit den Reisepässen, Führerschein, Tonis IPhone und die GoPro. Ich rufe die Polizei an, bei der Telekom um das Handy zu sperren und bei der Bank um die Karten zu sperren. Wir folgen dem Polizist auf die Dienststelle um die Anzeige zu machen. Es fühlt sich so unrealistisch an, dann kam die Wut aber auch der Moment indem wir merkten das wir zu unvorsichtig waren. Wir müssen also bei jedem verlassen alles bei uns haben. Ich telefonierte mit dem Konsulat in Malaga und habe erfahren das wir Glück haben und sie uns einen neuen Reisepass für uns alle ausstellen. Die Führerscheine lassen sich über Deutschland regeln zum Glück! Wir haben das schreiben von der Polizei und zum Glück noch die Internationalen Führerscheine mit uns. Für diese Nacht suchen wir in der Nähe einen Campingplatz in Xilxes, Camping los mediterrano. Nichts besonderes, aber für diese eine Nacht gut. Frei stehen fühlt sich für uns gerade nicht mehr so toll an. Wir sind etwas eingeschüchtert, wie leicht es doch ist, sein Hab und Gut zu verlieren. Aber wer uns kennt weiß, wir lassen uns so schnell nicht unterkriegen. Alles ist ersetzbar, niemandem ist etwas passiert. Wir wissen jetzt, wir müssen nach Malaga, aber einfach so die paarhundert Kilometer runterreißen wollen wir auch nicht. Ich finde in der Stellplatz App einen wunderbaren Stellplatz und wir fahren los. Auf dem Weg dorthin machen wir einen Stopp bei Decathlon und kaufen uns ein Kanu. Toni hat die Vorstellung damit rauszufahren um zu Angeln. Das Teil passt genau auf unser Dach in die Box, perfekt.

Wir fahren die Schnellstraße ab und folgen einer unbefestigten Straße entlang der Plastikgewächshäuser die hier überall die Aussicht der schönen Landschaft zerstören. In der App war der Platz schön beschrieben, aber in echt waren wir hier im Paradis. Doch auch hier gab es leider erstmal eine schlechte Nachricht, der Campground wurde von der Behörde geschlossen weil er mitten im Naturpark nicht sein darf. Die Bar wird weiterhin betrieben von Chicho und seiner Frau. Wir kamen an die Bar und waren gleich befreundet mit Chicho und er erlaubt uns für eine Nacht hier stehen bleiben zu dürfen. Ich konnte mein Glück kaum fassen und die Party hat begonnen. Ein Gintonic in meiner Hand, eine super Aussicht und alleine im Paradies. Herrlich… In diesem Moment wünscht man sich, das hier teilen zu können mit Menschen die man liebt. So schön war es hier. Es war noch eine lange Partynacht mit anderen Barbesuchern und Chicho, der übrigens ein super DJ ist! Also alleine wegen ihm muss man hierher kommen. Area Autocaravanas Tortugamora

Am nächsten morgen kam der Besitzer, wir kamen ins Gespräch weil er uns erzählte das wir hier nicht stehen könnten. Wir erzählten ihm, das ich von Chicho die Elaubnis hatte, und er war so freundlich und erlaubte uns das ganze Wochenende zu bleiben. Wahnsinn, ich war sehr dankbar dafür. Hier konnten wir erstmal all das erlebte sacken lassen und uns wieder auf die Reise einlassen. Toni angelte, leider wieder ohne Erfolg. Ich konnte Yogastellen für mich ganz alleine finden in einer einsamen Bucht. Die Kids bauen Sandburgen, und haben Spaß. Whatelse do we need?

Bis bald, im Abenteuer Familie Hinterschitt on Tour!

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